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„Die Kunst des Machens“

Dieses Wochenende war mein erster Kurzfilm-Dreh!

4 Tage vollgestopft mit Szenen, Equipment und einem super offenen, hoch professionellen Team an abgefahrener Location in der fränkischen Schweiz.

Ich habe die unfassbare Herausforderung gemeistert einen emotionalen Monolog auf Fränzösisch zu spielen, obwohl ich so gut wie kein Französisch spreche, und unendlich viel über diesen meinen Beruf gelernt.

Das Ergebnis kann sich aller Voraussicht nach richtig sehen lassen!
Freue mich auf die im Herbst/Winter geplante Premiere.

Danke Johannes Popp, Thore Jarosch & dem ganzen Team!!!

… und dann gleich wieder Bühne:

Als nächstes stehen 3 Wochen Münster vor der Tür. Endproben für „Frauensache“ am Wolfgang Borchert Theater.

Wir spielen
vom 17. September bis 27. September (Di bis Sa 20 Uhr, So 18 Uhr, Mo nicht)
am 8. bis 11. Oktober (Do & Fr 20 Uhr, So 18 Uhr)
15. bis 17. Dezember (jeweils 20 Uhr)
Ab Januar folgen weitere Vorstellungen.

Freue mich über Besuch!

!! ACHTUNG !! Die Premiere ist auf den 18. Februar verlegt worden.
– Nein, nicht wegen Corona, sondern wegen einem gebrochenen Arm.
Gute Besserung Monika!!!

… und ein Film mit mir auf Kinoflimmern.com

Mit Aron Krause, dem Regisseur von „Eure Kinder“, hab ich schon 2014 ein Musikvideo für die Band FINDUS aus Hamburg gedreht („Nachtwache„). Ich fand die Arbeit mit ihm richtig gut und habe mich sehr über die Anfrage für „Eure Kinder“ gefreut. Es ist ein 33minütiges Musikvideo zum gleichnamigen und gleichlangen(!) Song der Band Kraus von Michael Krause (lustigerweise sind die beiden nicht verwandt). Während wir drehten dachte ich darüber nach, wie’s mit meinem Drehen so weitergeht und hab mir gewünscht, Aron würde ein Drehbuch schreiben extra mit mir im Kopf. Die Idee fand ich ziemlich großartig. Kurz darauf sprach ich mit Michael und er erzählte mir, dass genau das bei „Eure Kinder“ schon der Fall gewesen war. Tja, da war der Traum schon erfüllt und ich musste mir was neues ausdenken. (:

Gespielt hab ich gemeinsam mit Maximilian Mundt, der gerade mit der NETFLIX Serie „How to sell drugs online (fast)“ durch gestartet ist. Er hat mir mit seiner Dreh-Erfahrung gegen die Aufregung geholfen und ich hab uns mit meiner Theaterausbildung ein bisschen Schauspieltechnik für die gemeinsame Schwangerschaft gegönnt. War eine richtig gute Erfahrung, auch wenn ich damals noch nicht so ganz zu schätzen wusste, was für einen krassen technischen Aufwand die da betrieben haben: Mit Kamerakrahn, programmierten Kamerafahrten, Lego-Animation und einem riesigen Team.

Die Handlung spielt in Berlin, eine Gruppe von jungen Menschen, die aufwachsen, sich verlieben, verlieren und wiederfinden. 25 Jahre deutsche Geschichte um den Fall der Mauer herum. Gedreht wurde allerdings in Hamburg. (:

Auf Kinoflimmern.com kann man ihn jetzt für wenig Geld, oder mit Abo ansehen!

FÜR DEN FILM

Geliebäugelt habe ich damit ja schon seit Jahren, jetzt wage ich mich, es zu versuchen:
Die letzten drei Monate habe ich mich online daheim in Bayern, in Saarbrücken auf dem Max Ophüls Festival und in der großen Hauptstadt Berlin weiterbilden lassen, um das Know How für den Erfolg im Film- und Fernsehbusiness zu erlangen.

Morgen ist der letzte Tag des FÜR DEN FILM Lehrgangs, den Tobby Holzinger aus Hamburg organisiert. Ich habe viele deutsche Filme geschaut, massenweise Infos von Menschen aus der Branche gesammelt, About me-Videos produziert, erste E-Castings aufgenommen, neue Portraitfotos machen lassen und Filmmaterial für mein Demoband produziert und produzieren lassen.

Ich bin ziemlich zufrieden mit allem, was dabei herausgekommen ist und bin gespannt, ob schon eine der 250 Agenturen, die am Montag eingeladen werden die 50 Profile unserer Ausbildungsgruppe in Augenschein zu nehmen, an mir hängen bleibt.

Wenn nicht, werde ich meine eigene Agentur sein – was auch nicht ungewöhnlich ist – und beharrlich meinen Weg gehen. Bis jetzt hat noch ziemlich viel von all dem geklappt, was ich mir vorgenommen habe. Mal sehn, ob ich auch bei dieser Lotterie das Glück auf meiner Seite ist!

 

Wer sehen möchte, wie ich mich gerade so der Filmwelt präsentiere, schaue hier:
https://showreel.castforward.de/laura-bleimund

Lokale Premiere

Am 16. November um 9:15 habe ich meine erste Vorstellung von „Mit mir nicht! – ein Klassenzimmerstück zu Cybermobbing und Gewaltfreier Kommunikation“ hier im Landkreis Miltenberg gespielt. Genauer gesagt in der 8. und 9. Klasse der Mittelschule Leidersbach.
Vorher hatte ich etwas Bammel, ob dieses Stück von meiner Kollegin Janny Fuchs aus Rostocker Zeiten überhaupt hier in Bayern auf dem Land funktioniert. Doch es war ein voller Erfolg, wie auch schon in Hamburg, Hannover und Bremerhaven!
Ich bin beeindruckt, dass es einfach nicht langweilig wird – auch weit jenseits der 150sten Vorstellung. Die Schüler*innen sind berührt und mitgerissen, den Lehrer* und Sozialarbeiter*innen leuchten anschließend die Augen und ich freue mich jedes Mal, mit meinem künstlerischen Handwerk etwas so sinnvolles zu tun: Jungen Menschen erfolgreich ans Herz zu legen, achtsamer miteinander umzugehen.

Danke Janny, dass du dieses Thema für unsere gemeinsame Arbeit gewählt hast. Danke liebes Volkstheater Rostock, dass ich dieses Stück mitnehmen durfte. Und danke liebe Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen, die ihr es ermöglicht, dass ich dieses Stück an euren Schulen spielen kann!

Auf weitere 150 Vorstellungen!

„Ich wollte doch nur Schauspieler sein!“

… platzt es aus Viola heraus, nachdem sie durch ihr heimlich als Mann verkleidetes Auftreten in Shakespeares Theatertruppe verantworten muss, dass das ganze Theater auf Befehl der Königin geschlossen wird.

Da ist ein wenig leidenschaftliche Verzweiflung wohl angebracht. – Wie auch am gestrigen Abend, an dem die letzte Aufführung von „Shakespeare in Love“ hier auf der Clingenburg in Klingenberg stattfand und die diesjährige Festpielsaison somit offiziell beendete.

Tränen, leidenschaftliche Umarmungen und Wünsche aus tiefstem Herzen, dass es uns allen gut ergehen möge, in der Zukunft, in die wir voranschreiten. – Getrennter Wege nach einer Zeit der engagierten, berührenden, inspirierenden Zusammenarbeit auf einem Niveau, das uns alle mit Freude und stolz erfüllt.

(Der leichte Pathos sei mit hoffentlich verziehen angesichts des noch nicht ganz verarbeiteten Abschiedsschmerzes.)

Ein Fest für die Sinne

Es ist so weit, am Freitag den 19. Juli haben wir die Premiere von „Shakespeare in Love“ auf der Clingenburg gespielt.

Es war ein voller Erfolg, das Publikum hat reichlich gelacht, war tief ergriffen und stand beim Applaus beherzt auf um uns zu feiern.

Ich bin sehr dankbar für die gekonnte Regie, meine wunderbaren Kollegen und die Magie des Theaters die alles so zauberhaft zusammengefügt hat.

Wer mich in einer Rolle sehen will, in der ich mit vollem Engagement alle Register meiner Schauspielkunst ziehe, ist herzlich zu den weiteren 9 Vorstellungen eingeladen!

23. Juli 20 Uhr
26. Juli 20 Uhr
28. Juli 19 Uhr
1. August 20 Uhr
3. August 20 Uhr
4. August 19 Uhr
6. August 20 Uhr
9. August 20 Uhr
11. August 19 Uhr

mehr Infos hier

Freu mich auf Euch!

Tschick auf der Clingenburg

Premiere war am 30. Mai, sieben wunderbare Vorstellungen mit begeisterten Jugendlichen und Standing Ovations vom Abendpublikum liegen bereits hinter uns. Am 24. Juli folgt die fast ausverkaufte Derniere. Es war ein Fest, dieses Stück mit diesen wunderbaren Kollegen auf diese malerische Bühne zu bringen!

Ich genieße die Dreckigkeit meiner Isa, die Tschicksigkeit meiner Tatjana, das Sexappeal meiner Assistentin, die Penetranz meines Friedemann und die Lässigkeit meiner Krankenschwester, sowie die vielen Momente, in denen ich auf der Bühne sitzend meinen Kollegen bei ihrem wunderbaren Spiel zusehen kann
– oder mich mit bunter Kreide an der Tafel künstlerisch auslassen darf. (:

Wer noch nichts vorhat, am 24. Juli um 10 Uhr, kann die letzte Chance nutzen, mit uns diesen Roadtrip durchs Berliner Umland zu feiern!

Der Spaß geht weiter!

Die Ruhe und das Vertrauen, was ich auf La Palma reichlich ernten konnte und seitdem täglich trainiere, bringe ich nun in meinen Projekten und meiner Arbeit auf die Bühne gepaart mit der Energie und Lebendigkeit, die man von mir kennt.

Am 27. April um 20 Uhr gibt es
eine öffentliche Probe von „The Red Room – a no structure perfromance“
im Bewegungsraum der Mokrystraße 1
– zum ersten Mal in voller Länge.

Alles was in dieser Performance geschieht entsteht aus dem Kontakt zum Publikum, daher heißt es hier: Learning by Doing.
Jede*r ist herzlich eingeladen beizuwohnen, mitzuerleben oder einfach nur zuzuschauen.
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Den Sommer verbringe ich bei den Clingenburg Festspielen in der Nähe von Aschaffenburg, wo ich die Viola in „Shakespeare in Love“ und die Isa in „Tschick“ spiele.

Termine & mehr Infos gibt’s hier:
„Shakespeare in Love“
„Tschick“

Freue mich über jeden Besuch!